Der Autodromo Nazionale di Monza in Italien ist wohl allen Motorsportfans ein Begriff und fester Bestandteil der Formula 1 im jährlichen Terminkalender und dort wurden mit einem DKW Sportcoupé Prototyp am Montag, 3.12.1956 mit Start um 6.30 Uhr nach 72 Stunden mit 3 Zylindern 5 Weltrekorde gefahren, der DKW Monza war…
Der Autodromo Nazionale di Monza in Italien ist wohl allen Motorsportfans ein Begriff und fester Bestandteil der Formula 1 im jährlichen Terminkalender und dort wurden mit einem DKW Sportcoupé Prototyp am Montag, 3.12.1956 mit Start um 6.30 Uhr nach 72 Stunden mit 3 Zylindern 5 Weltrekorde gefahren, der DKW Monza war geboren!
Seit dem 3. September 1922 werden auf dem sechs Kilometer langen Rundkurs Automobil- und Motorradrennen ausgetragen und er ist auch bekannt als Hochgeschwindigkeitsstrecke. Rekordhalter waren 2003 Michael Schumacher mit 368,8 km/h, 2004 erhöhte Antonio Pizzonia auf 369,9 km/h und Kimi Räikkönen brach den bisheute gültigen Rekord mit 370,1 km/h. In 2006 kam es zu einer Änderung des Motorenreglements, auf dass die Rennwagen nicht mehr so schnell fahren konnten. Und nachdem der DKW 3=6 in Montlhéry keine Genehmigung für Test- bzw. Rekordfahren bekam, also auf eigener Achse runter nach Monza in Italien und fuhr in diesem, damals noch mit Steilkurven gebauten Rundkurs seine Rekordfahrten. Start war am Montag, 3.12.1956 um 6:30 Uhr. Nach 72 Stunden Fahrt stellte man fest, dass man 5 Weltrekorde hintereinander gebrochen hatte und so benannte man diesen Sportwagen ab sofort DWK Monza, denn bei der Neuvorstellung 1955 in Frankfurt und März 1956 beim Genfer Autosalon hatte dieses Modell noch gar keinen Namen.
Nach einer überragenden Siegesserie mit der DKW Sonderklasse (F91 1953-1957), der ja auch schon ein 3=6 gewesen ist, entwickelten die beiden Rennfahrer Günther Ahrens und der DKW-Tuner Albrecht W. Mantzel einen Sportwagen auf Basis des "Großen DKW 3=6" (F93) 1955–1959. Der große Unterschied ist jedoch, versehen mit einer extrem leichten Kunststoffkarosserie und vor allem windschnittiger. Dito, eine strömungsgünstige Karosserie ist bekanntermaßen immer gut für schnelleren Vortrieb, wirtschaftlich gesehen sowieso. Heraus kam ein Sportcoupé das 115 kg leichter als die 3=6-Limousine und nur noch 780 kg wog und durch die Rekordfahrten in Monza beflügelt, kam man zu dem Entschluss, den DKW 3=6 Monza in Kleinserie zu bauen. Und hier gibt es widersprüchliche Angaben, auch wenn manche Autoren jahrelang recherchiert haben ist die Spannbreite recht groß, zwischen 75 bis 240 Exemplare wurden gebaut, 50 Monza gibt es weltweit noch und das ist vorerst gesichert.
Eine wunderschön, geformte Rarität als ein Oldtimer mit 5 gefahrenen Weltrekorden wird der DKW Monza jedenfalls für immer bleiben!
Ik doe al meer dan 35 jaar aan oldtimerfotografie en fotografeer hier vooral gewone alledaagse voertuigen die meer dan 30 jaar geleden nog massaal op de weg waren. Maar ook auto's met een buitengewoon, mooi design. Van tijd tot tijd maak ik foto's van auto's, motoren en vrachtwagens van de afgelopen tijd, wanneer ze bijzonder mooie vormen en rondingen hebben en op de een of andere manier in de verleiding komen om te dromen en te rijden als een BMW Z8. Ik vind…